Entstehung des Projektes

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2015 begann ich meine Planung für ein dreidimensionales Werk. So hatte ich bisher noch nicht gearbeitet. Mich beschäftigte schon eine ganze Weile das Thema “Flucht” oder was passieren muss, dass man sein Zuhause verlässt. Doch es war nicht nur das Thema, es war auch der Entschluss anders zu arbeiten als zuvor. Etwas Umfassenderes, Ausdruckstarkes sollte es werden. Gespräche und Austausch darüber mit Freunden und anderen Künstlern machten mir Mut diesen Schritt zu gehen oder zu wagen.

Es warf Fragen auf von der Begrifflichkeit, dem Inhalt, der Aussage, der Darstellung, des Materials, der Größe usw. Und so nahm die Idee nach und nach Form an. Die intensive Auseinandersetzung mit der Darstellung, um den Betrachter wirklich mit einzubeziehen, fanden sich in einem kleinen Modell wieder. Die Idee mit zwei Räumen, Motive und Inhalte waren im Kopf schnell entstanden. Eine Herausforderung war allerdings ein Installation mit diesen Ausmaßen von 4 m Breite und 6 m Länge in ein 20 qm Atelier zu bekommen. So entstanden Einzelteile, die tatsächlich erst im Jahr der Ausstellung 2018 zusammengesetzt wurden.

Die nächste Aufgabe war die Umsetzung der Gedanken und Entwürfe der Ideen auf die Wände. In dieser Dimension zu arbeiten, war nicht alltäglich und hatte seine ganz eigene Dynamik. Spannende Monate folgten.

In den folgenden Beiträgen sind Teile dieser Reise zu sehen und erläutert. Den vorläufigen Abschluss hat dies mit der Fotopräsentation in New York wie die Ausstellung im September 2018 im Stadtmuseum in Groß-Gerau erfahren.